Next stop: Tokyo

Tag 20

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Am Flughafen ist es very busy, das Sapporo Snow Festival ist zu Ende, das merkt man auch hier. Im Winter fliege ich in Sapporo los…

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… und im Frühling komme ich in Tokyo an.

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17 Grad hat es hier! Das erste Mal seit drei Wochen brauche ich weder Mütze noch Schal :-) Ja, und jetzt geht es los, das Abenteuer in Tokyo! Eine riesige Stadt ist das, ich brauche fast zwei Stunden vom Flughafen bis zu meinem Hotel, kein Dienstwagen, mit dem ich abgeholt werde. Dafür zwei Mal umsteigen mit zwei Koffern, manchmal mit Lift, manchmal aber auch ohne. Einmal hilft mir eine Frau und erspart mir ein zweites Mal runter und wieder rauf, in Ikebukuro an der Oberfläche angekommen, begleiten mich zwei junge Frauen, bei denen ich mich versichern wollte, dass ich richtig bin, bis zum Hotel und eine übernimmt sogar einen Koffer für mich. Auch das ist ein „Herzliches Willkommen!“ Dank Ullis Wegbeschreibung klappt alles wunderbar und ich freue mich, dass mein Hotel in einem recht lebhaften Stadtviertel liegt, von dem aus ich die Stadt erkunden werde. Einen ersten Eindruck kann ich schon heute gewinnen :-)DSC01112_1

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Gleich ums Eck gibt’s „Mister Donut“ – sehr beliebt in Japan: Aus der mit wunderbar bunten und schokoladigen Donut-Variationen bestückten Theke nimmt man sich auf ein Tablett die gewünschten Teile und bekommt sie dann an der Kasse recht liebevoll eingepackt. Da kann ich nach der Kofferschlepperei nicht widerstehen…

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Beim „Anime“-Laden gelingt mir das schon, da staune ich nur :-)

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Und morgen ist Valentinstag, da kommt man auch in Tokyo nicht dran vorbei!

DSC01121_1 Es ist schon erstaunlich, wie schnell man von hier nach dort kommt, vor allem, wenn dann auch die Rahmenbedingungen so unterschiedlich sind. Wenn ich Sapporo mit meinem ersten Eindruck von Tokyo vergleiche, bin ich versucht, Sapporo als „Millionendorf-Schwester“ von München zu sehen, ist ja auch klar, Tokyo hat fast neun Millionen Einwohner…

Im zweiten Teil meiner Reise werde ich nun als Touristin selbst auf Entdeckungstour gehen, nachdem ich drei Wochen Gelegenheit hatte, in das japanische Arbeits- und Alltagsleben einzutauchen. Beides zusammen ist ein tolle Kombination, finde ich!